Zwillingsshooting

Besondere Freude macht es mir auch Zwillinge zu fotografieren.. Diese beiden Zwei süßen Mädels waren soooo lieb… und das, obwohl sie schon knapp 4 Wochen alt waren beim Shooting.. Hach.. Schaut selbst.. und so verschieden.. die eine so klein und zart.. und die andere… die roten Haare.. ich bin noch immer hin und weg..

Bauernhof Shooting

Im Mai durfte ich auf dem tollen Hof Harms in Prasdorf fotografieren.. Die Kids haben alle so toll mitgemacht und hatten viel Spaß an dem Tag… Auch wenn anfangs schon Respekt vor den Schafen da war.. die Angst ist schnell verflogen.. kein Wunder.. soooo liebe Tiere leben auf dem Hof.. die kleinen Lämmer haben es sich – in den Fotopausen – immer auf meinem Lammfell gemütlich gemacht 🙂

Zwei Jungs und ihre Kuchen

Heute zeige ich euch zwei Cake Smash Shootings. Ich liebe diese Termine.. Diese Jungs hatten sichtlich Spaß 🙂

 

… in eigener Sache ..

… ein paar Gedanken in eigener Sache … 
Heute ist es auf den Tag genau 1 Jahr her, dass ich den Sprung in die totale Selbständigkeit gewagt und meinen Bankjob gekündigt habe.. Ich frage mich, wo dieses eine Jahr geblieben ist… Die Zeit vergeht so schnell..
Umso mehr ist genau das eine so große Bestätigung.. In der Zeit, die uns hier bleibt, genau das zu tun, wo das Herz aufgeht 
Ich bin mit dieser Entscheidung so lang „schwanger“ gelaufen.. Viele haben mich darin bestärkt, aber auch kritische Meinungen habe ich mit in die Waagschale gelegt.. Ich habe es dann gewagt…
.. und nach einem Jahr ist es mal an der Zeit ein Resümee zu ziehen 

Ich habe diesen Schritt nicht in einem Moment bereut oder in Frage gestellt.. Ich kann meine Leidenschaft zu Fotografieren voll ausleben, habe während meiner Termine mit so vielen lieben Menschen zu tun und ganz ehrlich: Was gibt es schöneres, als mit Kindern und Neugeborenen zu „arbeiten“? Sie heranwachsen zu sehen und sie ein Stück ihres Lebens begleiten zu dürfen.. .. ich kann diese Frage für mich ganz klar beantworten: Nichts … es gibt nichts Schöneres.. Die so lieben Rückmeldungen von euch ihr lieben Eltern.. die bedeuten mir immer so unendlich viel und sie zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin..

Mir geht es gesundheitlich seit einem Jahr dauerhaft so gut wie schon einen lange Zeit vorher nicht mehr.. Man nimmt die kleinen Warnsignale ja meist nicht wahr.. Mit Abstand betrachtet, war der Spagat zwischen Fotografie, Bank und Familie einfach zu groß und diese berufliche Entscheidung zu dem Zeitpunkt zu wählen, war genau die Richtige.

Mit einem Lächeln denke ich an meine 25 Jahre in der Bank zurück und mich freut es so sehr, dass mich gerade heute mal wieder zwei liebe Kollegen zu Hause besucht haben.. Noch immer habe ich zu so vielen so lieben Kontakt, telefonieren und treffen uns immer mal wieder.. ob mit KollegenInnen aus der aktuellen Zeit oder auch aus meiner Lehrzeit …und dies ist ein sicheres Zeichen für die so gute Zeit, die ich erleben durfte.. Ohne diese 25 Jahre wäre ich nicht dort, wo ich heute bin – das ist sicher..

Ich schwelge heute in Erinnerungen und muss feststellen, dass… sollte ich mein Leben nochmal leben dürfen, ich nicht vieles wirklich anders machen würde.. 

Ihr Lieben.. Ich möchte diesen Post dafür nutzen, einfach mal DANKE zu sagen.. Danke, dass ihr mir immer wieder das Vertrauen schenkt, euch und eure Kinder zu begleiten.. Danke, für eure lieben Rückmeldungen.. und danke, für jede Kullerträne, die euch während des Shootings oder beim Betrachten der Bilder aus Rührung über eure Wangen gekullert sind.. Danke auch an meine so liebe Kolleginnen.. Danke, dass wir einen so guten Kontakt haben.. uns regelmäßig treffen, austauschen, quatschen oder es uns einfach nur mal gutgehen lassen.. es gibt null Konkurrenzdenken bei uns – dafür möchte ich euch besonders danken … ein dickes und megafettes Danke auch an meine Familie, die jede neue Idee mit Fassung erträgt und immer hinter mir steht..
 .. ich bin glücklich .. sehr sogar 

Eure Tanja

Danke liebe Katrin ( https://www.facebook.com/Lichtfein-186650801405199/) für das Foto 

16 Tage junge kleine Zuckermaus

Ich liebe meinen Job so sehr.. es ist eine so große Ehre, dass ich die kleinen Babys fotografieren darf.. dass mir die Eltern das Vertrauen geben, mir ihr kleines Kind anzuvertrauen.. Ich danke euch von Herzen dafür..

kleiner Schelm

Heute hat mich diese süße Zuckerschnute besucht.. ihr wisst ja: ich liebe dieses Alter..

Findet ihr ihn auch so süß wie ich?

Amira

Heute zeige ich euch die zuckersüße kleine Amira, dich mich mit ihren lieben Eltern besucht hat..

Sitter Shooting

Die Fotografie im Sitzalter finde ich auch besonders schön.. Die Kinder sind so unbeschwert.. sie lachen viel,  wenn Mama nur hicks macht und haben mega viel Spaß beim Quatsch machen.. Schaut selbst:

 

Kids

Maximilian

 

Gestern hat mich eine für mich ganz besondere Familie in meinem Studio besucht. Ich habe die Eltern von diesem kleinen süßen Maximilian vor knapp zwei Jahren im Krankenhaus kennengelernt.. Leider unter so traurigen Umständen.. Ich habe in den vergangenen Monaten seit dem Einsatz immer mal wieder an den kleinen Emil gedacht. Er sollte in der 40sten Schwangerschaftswoche geboren werden, alles war bereit zur Einleitung der Geburt. Im Krankenhaus wurde dann leider festgestellt, dass Emils Herz nicht mehr schlägt.. Ein so großer Schock für die Eltern – im festen Glauben ihren kleinen Sohn wenige Tage später nach der Geburt mit nach Hause nehmen zu dürfen.. Fassungslosigkeit und totale Verzweiflung.. Alles war zu Hause vorbereitet.. Es ist so unvorstellbar und der Schmerz ist kaum auszudenken für mich.. Der kleine Emil hatte ganz viele lange schwarze Haare.. genau wie sein großer und nun auch sein kleiner Bruder.

 

Vor einigen Wochen hat sich die Familie bei mir gemeldet.. mir geschrieben, wie wichtig ihnen die Bilder von Emil sind.. eine ihrer wertvollsten Erinnerungen an ihn.. Was mich besonders berührt hat: Die Mama schrieb mir: Wir haben eine Erinnerungstruhe aufgearbeitet und der große Bruder freute sich immer so sehr, wenn er Emils Spieluhr anmachen darf.. Insgesamt bin ich fasziniert und merke ich, wie viel wir von unseren Kindern lernen können, im Umgang mit einem solchen Schicksal. Leon macht das großartig und mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit, die einem manchmal fast den Atem raubt aber irgendwie auch schön ist und die Liebe zu seinem Bruder auf seine Art ausdrückt.

Mich berührt es so sehr, weil diese Familie ganz offen mit dem Verlust umgeht.. es tut den Geschwisterkindern gut, dass „darüber“ gesprochen wird.. Ausnahmslos alle Eltern berichten mir das.. und ich möchte euch Mut machen: bezieht eure Kinder mit ein.. auch in eure Trauer.. oftmals geschieht dies nicht… aus einem Schutzinstinkt heraus.. nach dem Motto: Was sie nicht wissen, belastet nicht.. Nur, dass Kinder so sensible Antennen haben.. die Stimmungen ganz besonders wahr nehmen.. und letztlich viel mehr leiden, wenn das Thema Tod ein Tabuthema ist.. Es war so toll zu hören, wie diese Familie damit umgeht.. Danke ihr Lieben, dass ihr mich teilhaben lasst.. Nun möchte ich euch aber den kleinen Maximilian vorstellen.. Diese kleine Zuckerschnute hat uns so oft sein süßes Lächeln gezeigt.. Ich bin dahin geschmolzen <3 Maximilian war zum Zeitpunkt des Shootings „schon“ 4 Wochen alt.. Ich hatte noch nie ein so entspanntes Neugeborenes in dem Alter bei mir.. immer wieder stelle ich fest: Die Geschwisterkinder von Sternchen umgibt ein ganz besonderer Zauber..

Ihr Lieben.. Danke, dass ihr mich besucht habt.. Ich freue mich so sehr mit euch.. Emil wird immer bei euch sein.. er wird euch immer begleiten <3

Amanda

Der Alarm kam gleich morgens um 7 Uhr..

Ein Drillingsfrühgeborenes in der 33 Schwangerschaftswoche wird wahrscheinlich im Laufe des Vormittags versterben. Das Mädchen ist heute 8 Tage alt. Amanda Viktoria.

Welch’ schöner Name..   so schwere Stunden für die Eltern..

Ich rief in der Klink an.. Dort sagte man mir, dass Amanda vor 5 min. eingeschlafen ist.. Ich sprach mich im Forum mit meinen Kollegen ab, ich hatte in der Früh noch einen Termin. Ich konnte ab Mittags übernehmen, meine Kollegin Silke hätte auch ab Mittags gekonnt. Da ich mit meinem Termin schneller fertig war als gedacht, meldete ich mich im Forum, dass ich übernehme und direkt losfahre.  Gedanken an meinen vorherigen Drillingseinsatz gingen mir auf der Fahrt ins Krankenhaus durch den Kopf.. Auch hier hatte es einer der Drei nicht geschafft.. nun schon wieder…

Die liebe Schwester der NEO Intensivstation empfing mich und wir betraten gemeinsam das Zimmer.. da lag sie nun in dem kleinen Bettchen.. sah aus, als würde sie schlafen.. Die Eltern seien im Elternzimmer sagte man mir.. der große Bruder ist auch hier.. er hat die kleine Amanda noch nicht gesehen.. er traute sich nicht.. Nur zu gut konnte ich das verstehen.. Carl ist 8 Jahre alt.. versteht das Wort „Tod“ natürlich.. aber für ein Kind so schwer greifbar.. beide Eltern am Boden zerstört.. Alleine, wenn Eltern viel weinen.. Kinder verstehen es oft nicht, da sie uns Eltern ja in der Regel nicht so erleben..

Den lieben Eltern wurde Bescheid gesagt, dass ich da bin.. und so kamen sie kurze Zeit später ins Zimmer.. mit dem großen Bruder.. der ganz zögerlich zum Bettchen ging.. Er schaut Amanda an.. ich hatte das Gefühl, er wusste nicht wohin mit seinen Gefühlen.. wie auch.. er war von Unsicherheit gezeichnet.. Die Eltern wichen ihm nicht von der Seite.. der Mama liefen Tränchen.. sie streichelte Amanda zart.. hob sie aus dem Bettchen und setzte sich mit ihr auf den Stuhl..

Auch dem Papa liefen die Tränen und er streichelte Carl.. Ich fragte Carl, ob er auch mit auf ein Foto mit seiner Schwester möchte.. Er schüttelte ganz leicht den Kopf.. kaum erkennbar.. Worte konnte er nicht sagen.. Der Papa fragte ihn, ob er zurück ins Wartezimmer möchte.. er nickte.. Carl schaute Amanda an.. streckte seine Hand in ihre Richtung und berührte sie mit einem Finger.. Ich war so gerührt von dieser Situation.. damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.. Das er den Mut aufbringen konnte, die Kleine zu berühren.. Ich musste auch eine kleine Tränen wegdrücken und dann nahm ich meine Kamera in die Hand.. Leider zu spät um diese Situation einzufangen.. Carl ging aus dem Zimmer.. Ich war sehr traurig, dass ich nicht schon vorher „bereit“ stand.. aber manchmal brauchen auch wir Fotografen einen Moment, um zu verstehen.. um uns zu sammeln.. Ich fand es aber so mutig von Carl.. er wird sich sicher für immer an diesen Moment erinnern..

Wir fingen an, Familienbilder zu machen.. der Papa fand kaum die Kraft dazu.. Beide Eltern konnten nicht glauben, was da passiert war.. viel zu plötzlich und schnell ging alles..

Was war überhaupt passiert? Die Mama berichtet mir: Warum alles so kam kann uns bis heute niemand sagen.
Wir haben eine traumhafte Vorzeigeschwangerschaft gelebt: keine Beschwerden, kein Liegen, kein Schongang. Ganz im Gegenteil, ich habe mein Leben normal weitergelebt und sogar mein nicht gerade sanftes FitnessTraining bis zum letzten Tag absolviert. Woche für Woche haben wir gehofft es bis über die 30 zu schaffen, dann war 32 das Ziel und mit 33+0 waren wir unsagbar glücklich weil die Drei nicht mal mehr Extremfrühchen waren. In der 34.SSW bei 33+3 hatte Elisabeth scheinbar keine Lust mehr und nach einem Blasensprung am späten Abend wurden unsere drei Musketiere am 26.6. um 1:46 Elisabeth , 1:47 Amanda und um 1:48 Richard geboren. Sie waren allesamt gesund und munter, hatten mit 1700-1800 g ein tolles Gewicht und beste Voraussetzungen. Die Ärzte waren zufrieden und sehr stolz auf uns weil die vollendete 33.SSW doch schon viel für Drillinge ist.

Niemand ahnte, dass das Schicksal einen so traurigen Plan hatte und das Blatt wenden würde. Speziell nachdem wir so weit gekommen waren!

Was genau passiert ist….wenn wir das nur wüssten. Ich wurde am Montag aus der Behandlung entlassen, unsere drei Musketiere waren allesamt keine Intensivfälle mehr und ich hätte mit gutem Gewissen gehen können. Aber irgend etwas war komisch, da war so ein Gefühl…. Direkt Dienstagmorgen erhielten wir den Anruf, dass Amanda operiert werden müsste, dringend. Wir sind natürlich sofort losgefahren und haben uns alles genau erklären lassen. Es hieß, sie habe einen festen Bauch und würde grau werden, der genaue Grund läge wohl im Verdauungstrakt und kann nur beim Hineinschauen in den Bauch lokalisiert werden. Wir haben ihr gerade noch rechtzeitig auf dem Weg in den OP viel Kraft wünschen können, lag sie doch schon vorbereitet im Transportinkubator.

Jan musste dann los, Carl von der Schule abholen und das Wichtigste im Büro erledigen während ich blieb. Am frühen Nachmittag die Nachricht, dass Amanda die OP gut überstanden hat, sie stabil ist und „nur“ ein Teil des Dickdarms entfernt werden musste. Sie wird also höchstwahrscheinlich keinerlei Beeinträchtigung in ihrem späteren Leben haben werden und es wäre auch noch soviel Darm vorhanden um den künstlichen Ausgang wieder zurück verlegen zu können. Welch gute Nachricht in diesen angstvollen Stunden. Jan und Carl holten mich an späten Nachmittag ab und wir gingen mit guter Hoffnung, dass unser kleines Mädchen ihrem Namen alle Ehre macht und kämpft.

Als wir am späten Abend anriefen um uns nach ihr zu erkundigen, entschuldigte sich der Arzt dass er sich bisher nicht melden konnte, aber er hätte die letzten 2 Stunden um ihren Kreislauf gekämpft. Er hätte sie wohl aber abgefangen und man müsste nun schauen. Die nächsten Stunden bangten und zitterten wir, an Schlaf nicht zu denken. Gegen 4 Uhr dann der alles verändernde Anruf….wir sollten uns auf den Weg machen…..Wir wussten was das hieß… In der Klinik angekommen, erzählte uns der Arzt, dass Amandas Organe nach und nach versagten und man nicht sagen könne, wie lange ihr nun noch bliebe….es könnten Stunden sein aber auch nur noch Minuten. Wir waren bei ihr, hielten ihre Hand und streichelten sie bis ihr Herz um kurz vor 7 Uhr aufhörte zu schlagen.

… und um kurz nach 7 Uhr rief ich in der Klinik an… nichts ahnend, was die liebe Familie gerade durchgemacht hat..

Die Mama wünschte sich noch Bilder von ihr und Amanda.. ich erfüllte ihr diesen Wunsch..

… was mich besonders berührt hat, war die Situation mit Amandas großen Bruder Carl und auch folgende.. Als Amanda in ihrem Bettchen lag, machten wir u. a. auch Bilder von ihren kleinen Füßen und ihren Händen.. Ich legte Amandas Hand auf die Hand der Mama.. die Hand vom Papa dazu.. als wir fertig waren, nahm der Papa sein Hand weg.. Amandas Mama aber konnte die Hand nicht lösen.. sie beugte sich über ihre Tochter.. streichelte sie sanft.. bewegte sich kaum.. nur ihre Finger streichelten leicht und sanft den Kopf.. immer wieder tropften Tränen herunter.. diese Stille.. diesen Schmerz.. noch immer kann ich ihn in mir fühlen..

Eine kleine Ewigkeit hat es gedauert.. ich gab der Mama alle Zeit, die sie brauchte.. alle Zeit der Welt würde zu wenig sein.. das wusste ich.. und während ich das hier schreibe, kullert mir erneut eine Träne runter.. noch immer fühle ich diese Situation so doll..

Später verabschiedete ich mich.. sagte den Eltern, dass sie sich soviel Zeit nehmen sollen, wie sie brauchen.. Im Wissen, dass die Station es möglich macht.. Dieser liebevolle Umgang mit den Sternenkindern im UKSH Kiel berührt mich jedesmal aufs Neue.. Danke ihr Lieben.. ich glaube, ihr wisst gar nicht, was es den Eltern bedeutet.. auch wenn sie es in diesem Moment gar nicht realisieren können..

Heute ist dieser Einsatz über 8 Wochen her.. seitdem bin ich mit der Mama im Kontakt..

Nachdem die Eltern meinen Umschlag mit den Bildern, mit dem Buch für Carl und einem Brief von mir erhalten haben, schrieb die Mama:

Zu allererst möchte ich dir noch einmal für dein Dasein danken! DU hast uns Erinnerungen geschenkt, die uns niemand mehr nehmen kann und warst dabei so rührend und liebevoll. Wir wissen, dass solch traurige Schicksale auch an dir nicht vorüber gehen und es ist phantastisch, dass es Menschen wie dich gibt <3
Der Umschlag ist gestern angekommen und wir haben ihn auch schon geöffnet….alles so liebe- und würdevoll, dass mir schon wieder die Tränen kommen. Derzeit schaffen wir es noch nicht uns Amandas Bilder anzusehen, aber es ist gut zu wissen, dass wir dies jederzeit tun können – dank dir!
Das Bild, das du mir geschickt hast ist wundervoll! Ich weiß gar nicht, wie ich dafür danken kann. Worte reichen kaum aus um zu beschreiben, wie sehr wir die Mühe und Arbeit, das Engagement und der Wunsch uns Gutes zu tun von uns geschätzt werden.

Tausend Dank für alles <3

Darum tun wir das.. es ist so wichtig, dieses Bilder zu haben ihr Lieben.. und auch wenn sie noch lange im Umschlag liegen.. Es ist so wichtig, diese Erinnerungen einzufangen.. für sofort.. für in ein paar Tagen.. für in ein paar Wochen.. oder gar Jahren.. wenn der Wunsch kommt, sie anzusehen.. dann sind sie greifbar nah..

Liebe Tanja,

heute habe ich mir das erste Foto unserer Amanda angesehen – sie ist so wunderschön gewesen und ich bin dir aus tiefstem Herzen dankbar, dass du uns diese Erinnerung an sie geschenkt hast!

… so viel Kraft wird es gekostet haben.. Ihr lieben.. ich denke noch oft an euch.. und als ich vor ein paar Tagen auf Station war, hab ich gefragt, ob ihr da seid.. leider nicht.. wir hatten uns gerade verpasst.. gerne hätte ich euch nochmal gedrückt.. und euch gesagt, wie sehr ich euch wünsche, dass ihr eure Zwei ganz bald mit nach Hause nehmen dürft..

Vor 4 Wochen schrieb sie mir:

Es ist so unfassbar, ungreifbar, unveränderlich. Genau heute ist es einen Monat her, dass
sie uns verließ. Der Schmerz, die Trauer und die Ungerechtigkeit des Schicksals holt uns immer wieder ein – ganz unverhofft, wann immer das Leben es will.

Gestern las ich einen Spruch:

Es geht nicht ums Leben, sondern ums Überleben. Genau das ist es gerade!

 

.. ja.. so sehr kann ich das nachempfinden.. besonders schwer fällt den Eltern der tägliche Besuch von Richard und Elisabeth.. auf der einen Seite die Freude auf die Kindern.. die Angst, die sie begleitet.. das Klingeln auf Station.. die Gewissheit, dass nur noch zwei ihrer Babys auf sie warten.. jedes Klingeln an der Tür kostet Kraft uns Überwindung und immer ist die Erinnerung dabei….

In den letzten Tagen durften die lieben Eltern endlich Amandas Geschwister nach Hause holen.. Ich freue mich so sehr mit ihnen.. Mittlerweile weiß man auch, warum sie gestorben ist.. es gibt die Gewissheit, dass keiner etwas tun konnte.. Die Ärzte haben alles getan, was möglich war.. Amanda hatte bei der Reise ins Sternenland keine Schmerzen.. der Gedanke ist ein wenig tröstlich..

Ich danke euch, dass ich eure wunderhübsche Tochter Amanda kennenlernen durfte..

Amanda bedeutet, die, die geliebt werden muss.. und ich glaube, sie wird auch immer einen Platz im Herzen ihrer Geschwister haben, auch wenn sie sich nicht an sie erinnern können.. Ich glaube, besonders Elisabeth wird eine ganz besondere Verbindung zu ihrer Schwester haben.. und ich bin mir sicher, dass die Bilder von ihr beiden Geschwistern eine greifbare Erinnerung geben werden.

<3

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